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Jeans für Herren

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Jeans für Herren von Tom Tailor

Der Siegeszug der Herrenjeans begann in den 1870ern in den USA. Ein deutscher Auswanderer entwickelte eine besonders strapazierfähige Arbeitshose für Goldgräber, und der Schneider Jacob Davis hatte die Idee, die Taschen mit Nieten zu verstärken, um sie noch robuster zu machen. Beide taten sich zusammen und meldeten gemeinsam das Patent für die erste Jeans an. Nach und nach kamen praktische Details dazu: Gürtelschlaufen, Gesäßtaschen, später auch der Reißverschluss. Die Kundschaft weitete sich aus. Cowboys, Farmer, Holzfäller und Eisenbahnarbeiter erkannten schnell die Vorzüge der Arbeitshose, und fließend war der Übergang von der Arbeiterhose zur Freizeithose bis hin zum kultigen Statussymbol. Heute ist die Jeans aus der Männergarderobe nicht mehr wegzudenken.

Welche Jeans-Passformen gibt es für Herren?

Tom Tailor bietet Herrenjeans in allen wichtigen Passformen an:

  • Skinny Jeans: engste Passform, liegt vom Bund bis zur Beinöffnung eng am Bein an
  • Slim Jeans: körpernah, aber nicht hauteng — das schmale Bein lässt etwas mehr Spielraum
  • Straight Jeans: gerades Bein von der Hüfte bis zum Saum, klassisch und zeitlos
  • Tapered Jeans: läuft nach unten hin schmaler zu — oben mehr Raum, unten schmale Beinöffnung
  • Relaxed Jeans: lockerer Schnitt mit mehr Platz am Oberschenkel und durch das Bein

Welche Jeans für Herren sind aktuell im Trend?

Derzeit sind vor allem Schnitte gefragt, die etwas mehr Raum lassen als die körpernahen Slim- und Skinny-Modelle der letzten Jahre. Die Tapered Jeans liegt dabei besonders hoch im Kurs, weil sie einen entspannteren Sitz am Oberschenkel mit einer schmalen Beinöffnung verbindet. Auch die Relaxed Jeans gewinnt an Beliebtheit. Klassiker wie die Straight Jeans bleiben dabei dauerhaft relevant, weil sie zu vielen Anlässen passen und sich leicht kombinieren lassen.

Wie erkennt man eine gute Jeans?

Eine gute Jeans sitzt von Anfang an gut — nicht zu eng, nicht zu weit — und behält diese Passform auch nach mehrfachem Waschen. Wichtig ist, dass das Bein ohne Spannung fällt und der Bund weder drückt noch nach unten rutscht. Ein kleiner Elasthan-Anteil im Stoff sorgt dafür, dass die Jeans mit jeder Bewegung mitgeht, ohne sich dauerhaft zu weiten. Verarbeitungsdetails wie sauber vernähte Nähte, stabile Nieten und ein gleichmäßiger Denim sind weitere Zeichen für Qualität.

Welche Jeans passt zu welcher Figur?

Es gibt keinen Schnitt, der grundsätzlich nur für einen Figurtyp geeignet ist. Trotzdem gibt es hilfreiche Anhaltspunkte: Wer kräftigere Oberschenkel hat, findet in der Tapered oder Relaxed Jeans mehr Spielraum als bei engen Schnitten. Wer eine schmale Silhouette betonen möchte, greift eher zur Slim oder Straight Jeans. Am Ende entscheidet aber vor allem, worin man sich wohlfühlt — das ist bei der Jeans genauso wichtig wie die Passform selbst.

Wie pflege ich meine Herrenjeans richtig?

Jeans müssen seltener gewaschen werden als viele andere Kleidungsstücke — nach jedem Tragen ist das nicht nötig. Wer seine Jeans wäscht, dreht sie am besten auf links, wählt ein Fein- oder Colorwaschmittel und wäscht bei maximal 30 Grad. Den Trockner sollte man meiden, weil Denim dazu neigt, bei Hitze einzulaufen. Hängt man die Jeans nach dem Waschen zum Lufttrocknen auf, bleibt die Passform besser erhalten. Wer eine Jeans mit Elasthan-Anteil hat, verzichtet besser auf Weichspüler, weil dieser die Dehnbarkeit des Stoffes mit der Zeit beeinträchtigen kann.